Das System

Aufsätze

Kontrollieren

Fünf Aufsätze verleihen dem HIP-Mount vielfältige Möglichkeiten. Diverse Grund-, Zwischen- und Distanzplatten platten ermöglichen dessen Anpassung an viele gebräuchlichen  Artikulatoren.

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Vermessen

HIP-Mount

Führungsleisten

Zwischenplatten

15 mm

7,5 mm

ArtikulatoraufnahmenMagnet

Splitex®

Adesso®

KaVo®

Reference®

Artex®

Zum Einschrauben

Multisplit®
Distanzplatten

SAM®

Artex®

Dentatus®

20 mm

10 mm

Vector-Analyzer

Parasplit-Platten

HeadLines

Der HIP-Mount

Der HIP-Mount ist ein Gerät zur kontrollierten Positionierung des oberen Modells mit Respekt zur Artikulatorachse. Spezielle Aufnahmen für gängige Artikulatortypen stellen seine korrekte Anordnung zur Artikulatorgeometrie sicher. 

Der Montagetisch besteht aus gehärtetem ferritischen Edelstahl auf dem die Magnete im HIP- und Kalottenaufsatz ein ungewolltes Verrutschen verhindern. 

Seitliche Leitschienen stellen die midsagittale Positionierung der Aufsätze im Artikulator sicher und erlauben deren Verschiebung in der Midsagittalen. Diese Leitschienen sind bei Bedarf abnehmbar, um besseren Zugang zu ermöglichen oder falls nötig Korrekturen vorzunehmen.

Die Höhenverstellung des HIP-Mounts Serie 9 erfolgt über ein Spindelgetriebe, bedarf keiner separaten Arretierung mehr und kann mit einer Hand vorgenommen werden.

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Aufsätze für den HIP-Mount

HIP-Aufsatz

Dieser Aufsatz dient der Montage des oberen Modells mit Respekt zur HIP-Ebene nach Cooperman.

Der Papilla-Stützstift wird durch ¼ Umdrehung entriegelt, entsprechend der Kieferlänge verschoben und dann wieder festgedreht. Hilfslinien und eine zentrierte Skala auf der Rückseite der Hamulus-Auflage unterstützen die exakte Ausrichtung des Modells in der Midsagittalen. Magnete verhindern das ungewollte Verrutschen des Aufsatzes auf dem HIP-Mount.

Gefertigt aus harteloxiertem Aluminium und Edelstahl  widersteht dieser Aufsatz auch den harten Einsatz im gewerblichen Labor!

Transfer-Platte

Der doppelte Skalendruck ermöglicht die midsagittale Modellausrichtung mit paralaxfreiem Durchblick auf die Gamennaht. Dabei wird das obere Modell mit den Zähnen auf die Transfer-Platte gesetzt, am besten auf etwas Knetsilikon (damit es nicht so leicht verrutscht) und von kaudal her angepeilt.

Soll eine defiziente Okklusalebene korrigiert werden, so wird das Modell entsprechend unterlegt, oder es wird ein Montageregistrat verwendet, bei dem die Abweichung am Patienten kontrolliert ausgeglichen wurde. Dieses wird dann mit seiner planen Seite auf die Transfer-Platte gelegt und das obere Modell in dessen dentale Impressionen eingesetzt.

HIP-Analyzer

In der Funktionsweise dem HIP-Aufsatz ähnlich, weist der HIP-Analyzer einen verschiebbaren Papilla-Stützstift auf, der auf die Kieferlänge eingestellt wird. Nun bildet die HIP-Ebene die Referenz, zu welcher die Modellvermessung erfolgt.

Diese kann entweder freihändig erfolgen, z. B. für die kieferorthopädische Modellvermessung, oder durch die Positionierung des HIP-Analyzers auf dem HIP-Mount. Durch seinen quadratischen Grundriss kann der HIP-Analyzer dabei in 90°-Schritten auf dem HIP-Mount gedreht eingesetzt werden. So erfolgt z. B. die Bewertung der Seitenzahnlänge links und rechts.

Der HIP-Analyzer ermöglicht auch die noch präzisere Anordnung des oberen Modells in der HIP-Ebene durch die vorbereitende Modellvermessung und Festlegung der exakten Auflagepunkte am Modell.

Kalotte

Eine Kalotte ohne kontrollierte Ausrichtung zum Kiefer bringt mehr Schaden als Nutzen!

Dieser Aufsatz wird durch den HIP-Mount midsagittal geführt, sodass gewährleistet ist, dass die Gaumennaht mittig über der Kalotte liegt. Die etwas flachere Wölbung erlaubt einen universellen Einsatz, bei dem dennoch sichergestellt ist, dass die Palatinalhöcker im oberen Zahnbogen prominenter stehen, als die bukkalen Scherhöcker. Das erlaubt die Gestaltung von Okklusion, welche Störungen vom Grund auf reduziert, sei es in der Totalprothetik bei der Aufstellung der oberen Zähne, oder bei der idealisierten Neugestaltung des oberen Zahnbogens bei 4-Quadranten-Sanierungen!

Der Frontzahnbereich von 3-3 ist bei dieser Kalotte ausgespart, um die freie Gestaltung nach ästhetischen Anforderungen zu ermöglichen. Magnete verhindern das unbeabsichtigte Verrutschen des Aufsatzes auf dem HIP-Mount.

HIP-Check

Vertrauen ist gut, ungleich besser ist jedoch Kontrolle! Der HIP-Check ermöglicht erstmals die Kontrolle der zu übertragenden Referenzpunkte am montierten Modell im Artikulator und im Patienten!

Hierfür wird im Artikulator ein Kontrollregistrat zwischen Modellzähnen und HIP-Check hergestellt. Dieser formt in die Unterseite des Registrats die Kontur ein, in die das HeadLines eingelegt wird, mit dessen verschiebbaren Peilstäben dann Referenzpunkte im Artikulator oder am Gesichtsschädel des Patienten überprüft werden können. 

Übertragungsfehler ziehen die Gestaltung von okklusalen Störungen nach sich, die oft schicksalhaft anmuten. Nun sind sie erkenn- und korrigierbar, noch bevor man mit der Arbeit begonnen hat!

Den HIP-Mount an den Artikulator anpassen

Zwei Aspekte spielen eine Rolle:

  • 1. Die Befestigung des HIP-Mounts im Artikulator
  • 2. Die Höhe des Artikulators

Magnetaufnahmen stehen für folgende Profile zur Verfügung: Splitex® (Artex® Carbon), Artex® Carbon direkt, Adesso Split®, KaVo®, Reference®. Bei anderen propriotären  Magnet-Splitsystemen wird deren Ersatz durch das universelle Adesso Split® System der Firma Baumann Dental empfohlen.

Außerdem stehen Schraubaufnahmen für folgende Artikulatoren zur Verfügung: SAM®, Artex®, Dentatus®, Whip-Mix®, Panadent®.

Zu große Höhen der Artikulatorachse im Unterteil können durch das Unterlegen des HIP-Mounts in 2 Varianten ausgeglichen werden:

  • 1. Bei Verwendung von Artikulatoren mit Splitex® oder Adesso® Profil kann der HIP-Mount je nach Bedarf mit einer Multisplit® Distanzplatte unterlegt werden. Hierfür sind keinerlei Werkzeuge erforderlich und ein eventuell nötiger Wechsel erfolgt in Sekunden.
  • 2. Kostengünstiger ist der Einsatz der Zwischenplatten, welche zwischen die Grundplatte und den HIP-Mount gesetzt werden. Je nach Höhe der Zwischenplatte muss hierfür die geeignete Schraubenlänge gewählt werden. 

Die zweite Variante steht für alle Grundplatten im Sortiment zur Verfügung.

Für den Physio-Logic Artikulator wird keine Zwischenplatte benötigt. Für Artikulatoren der Reihen Artex® Carbon und KaVo Protar® wird eine Zwischenplatte 7,5 mm empfohlen. 

Eine Unterlegung des HIP-Mounts erfolgt, um ihn so zur Artikulatorachse zu positionieren, dass sein Verstellbereich zur Modellmontage nutzbar ist. Dies ist der Fall, wenn die Oberkante des HIP-Aufsatzes bei einem Auszug von 15-20 mm auf der Höhe der Artikulatorachse liegt.

Weitere Systemkomponenten

Vector-Analyzer

Vector-Analyzer an der Artikulatorachse angelegt
Vector-Analyzer 2

Öffnungs- und Schließbewegungen setzen sich aus einer schwer vorhersehbaren Kombination von Rotation im unteren und Translation im oberen Spalt der Kiefergelenke zusammen. Dieses Problem „löst“ man in der Gnathologie, indem man den Anteil der Translation einfach abstreitet, woraus jedoch eine unphysiologische Bewegungsrichtung zwischen den Zahnreihen resultiert.

Statt eine theoretische Scharnierachse als Referenz zu wählen, werden Modelle bei der physio-logischen Modellübertragung mit dem vertikalen und sagittalen Abstand zur Achse des Artikulators angeordnet, der den richtigen Bewegungswinkel zwischen der oberen und unteren Zahnreihe ergibt.

Der Vector-Analyzer erspart dabei müßige Winkelberechnungen. Er wird an der Artikulatorachse angelegt und zeigt beim horizontalen Durchblick auf den oberen ersten Molaren den Schließwinkel mit Respekt zur Okklusalebene, der sich bei verschiedenen vertikalen und sagittalen Anordnungen im Artikulator ergibt. Im Handumdrehen erfolgt so die Einstellung des gewünschten Schließwinkels mit Respekt zur Okklusalebene, ob individuell am Patienten ermittelt, oder mittelwertig!

Der Vector-Analyzer 2 ist ein weiterentwickeltes freistehendes Gerät mit verschiebbaren Carbonpeilstäben, mit dem sich Parallaxfehler zuverlässig ausschließen lassen.

Parasplit-Platten

Vector-Analyzer an der Artikulatorachse angelegt

Parasplit-Platten können in jeden beliebigen Artikulator semipermanent mit Gips oder Kunststoff eingestellt werden und dienen dabei folgendem Zweck:

  • 1. Verlagerung des oberen Montagepunktes im Artikulator nach anterior
  • 2. Verlagerung des unteren Montagepunktes nach anterior und superior
  • 3. Schnelle und automatische Erstellung eines Magnet-Splitcasts bei der Modelleinstellung ohne Kunststoffmüll
  • 4. Einsparung von Montagegips und Zeit.

Eine Distanzplatte, die nach der Montage entfernt wird, lässt einen kleinen Hohlraum unter dem Splitcast entstehen, damit kleine Brösel den satten Sitz nicht gefährden. Als Retention dient lediglich eine M12-14 Beilegscheibe, die wieder verwendet werden kann.

Der kräftige Magnet kann mit dem Magnetheber entfernt werden, um Splitcast-Kontrollen zu ermöglichen und Verlagerungen des Modells, z. B. bei einer Remontage, zu vermessen.

Wird eine obere Parasplit-Platte benötigt, so wird diese meist so hoch als möglich im Artikulator eingegipst. Hierfür kann die Parasplit-Platte auch mit den seitlichen Kerben auf die Führungsleisten des HIP-Mounts gelegt werden und so midsagittal korrekt ausgerichtet werden. Hierfür unterlegt man den HIP-Mount entsprechend mit Multisplit® Distanzplatten.

Man kann sich verschiedene untere Parasplit-Platten auf die für unterschiedliche Arbeiten jeweils benötigte lichte Höhe einstellen, die z. B. 85 mm für die Schienenherstellung, 105 mm für Sägesockel etc.

Schließlich kann man sich auch im Artikulator zwischen der oberen und unteren Parasplit-Platte einen Richtschlüssel aus Gips erstellen, mit dem man weitere Artikulatoren gleichschalten kann.

Physio-Logic Artikulator

Diese neue Artikulator-Generation löst sich von gnathologischen Dogmen und erschließt neue Wege:

  • 1. Ideale Dimensionierung für die physio-logische Modelleinstellung
  • 2. Verbreiterung des darstellbaren okklusalen Kompass über die Immediate Sideshift hinaus in die Medio- und Latero-Retrusion
  • 3. Flache Gleitbahnsteuerung ohne die üblichen Rollwinkel bei der Medio- und Laterotrusion zur Konstruktion von störungsfreier Okklusion
  • 4. Surtrusionskomponente bei Retrusionen
  • 5. Einfache Handhabung.

Die neu entwickelten Zentrikschlösser erlauben die ein- oder beidseitige Fixierung der Artikulatorachse, unterstützt durch vertikale Zentrikschrauben, mit denen sich ein- oder beidseitig Translationen unterbinden lassen.

Werden die Zentrikschlösser geöffnet, so kann die Okklusion im Artikulator nach allen Seiten abgetastet werden, stufenlos bis in die Retrusion.

Auch gegenläufige Kondylbewegungen, wie sie dem Patienten möglich sind, können im Artikulator nachempfunden werden: Während eine Kondyle nach anterior translatiert, kann die andere nach retral translatiert werden.

Lesen Sie hier zu den Prinzipien des Physio-Logic Artikulators!

HeadLines

Das HeadLines ermöglicht mit seinen verschiebbaren Peilstäben die Vermessung sowohl im Artikulator als auch am Geschichtsschädel mit Respekt zur Okklusalebene. 

So kann z. B. auch in Verbindung mit dem HIP-Check eine bestehende Modellorientierung im Artikulator am Schädel des Patienten zu entsprechenden Referenzpunkten kontrolliert werden, oder es kann bei der Herstellung von Montageregistraten wertvolle Dienste leisten.

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